KRÄUTER / PFLANZEN
Hanf (Cannabis sativa L.) ist eine interessante Pflanze und ist seit Jahrtausende wegen seiner mannigfaltigen heilenden Wirkungen bekannt. Bei krebskranken Leuten sieht man eine appetitfördernde Wirkung. Die Unruhe wird gelindert. Depressive Zustände lassen sich schnell beheben. Die Schlaflosigkeit nimmt ab. Zwei wichtige Cannabinoïde spielen eine hervorragende Rolle, zum ersten das Delta-9 –THC Molekül (Tetrahydrocannabinol), eine psychoaktive illegale Drogensubstanz, mit der manche Tumore erfolgreich bekämpft wurden. Man hat lange geglaubt, THC sei die einzige wirksame Substanz in der Krebsbekämpfung. Wegen der illegalen Konnotation wurde nach einem Ausweg gesucht und tatsächlich fand sich heraus, dass Cannabidiol (CBD), eine legale Substanz, auch ein tumorhemmendes Potential hat. Bei Experimente in vitro und in vivo bei Patienten, die austherapiert waren, haben hohe Dosen Cannabidiol sehr große Tumoren im Bereich des Gehirns, der Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse und der Mamma gestoppt und teilweise reduziert. Frischer Hanfextrakt mit einem sehr hohen Gehalt an CBDA (Cannabidiolsäure) hat Hirntumore bei Kleinkindern positiv beeinflusst. Man darf jedoch die Pflanze in Toto nicht unterschätzen. Es gibt sehr viele brauchbare und interessante Molekülen in der Hanfpflanze. Man hat bisweilen über 500 Moleküle gefunden. Um nur einige zu nennen, zitiere ich die Terpene, die Flavonoide, der hohe Gehalt an essentiellen Fettsäuren, Ketone, Aldehyde, Vitamine und Mineralien. Das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Elemente. Deshalb hat die Hanfpflanze ein extremes hohes Potential hat um Krebs zu besiegen, so dass THC und CBD nur die Spitze des Eisberges sind. Hier in der Zusammenfassung die Hauptgruppen der Wirkstoffe:
Tetrahydrocannabinol (THC)
Es handelt sich um den am besten erforschten von Tausenden bekannten Inhaltsstoffen der Cannabispflanze, der mit 90 Prozent den Großteil der Stofffamilie der Cannabinoide stellt. Das THC-Molekül bindet sich an die körpereigenen CB1-Rezeptoren im zentralen Nervensystem und Immunsystem und wirkt dadurch schmerzstillend, appetitfördernd und entspannend. In seiner Säureform THCA wirkt es krampflösend und entzündungshemmend. THC tötet Krebszellen.
Cannabidiol (CBD)
Cannabidiol ist das zweitwichtigste Cannabinoid der Pflanze. CBD verhindert die Ausbreitung von Krebszellen im Körper und die Metastasenbildung.
Andere Cannabinoide
Die Cannabispflanze enthält über 480 bisher identifizierte Cannabinoide. Neben THC und CBD zählen Cannabinol (CBN) und Cannabichromen (CBC) zu den beiden wichtigeren Cannabinoiden, die in geringeren Mengen in der Pflanze enthalten sind. CBN ist ein Abbauprodukt von THC.
Terpene
Die Terpene stellen neben den Cannabinoiden die zweite große Stofffamilie unter den Inhaltsstoffen der Cannabispflanze dar und machen rund 10 bis 30 Prozent der aktiven Komponenten der Pflanze aus. Es handelt sich um Duft- und Aromastoffe, die auch in vielen anderen Pflanzen, wie etwa Früchten und Heilkräutern, enthalten sind. Terpene werden für den so genannten „Entourage-Effekt“ verantwortlich gemacht. Gemeint ist damit die Tatsache, dass unterschiedliche Cannabissorten unterschiedliche Wirkungen zeigen, obschon sie sich kaum in ihrem Cannabinoidgehalt unterscheiden. Terpene wie Myrcen, Beta-Caryophyllene, Limonen, A-Pinen und Linalool wirken entzündungshemmend, immunstärkend und pilztötend.
Flavonoide und Fettsäuren
Cannabis enthält neben Cannabinoiden und Terpenen auch einen hohen Anteil an Flavonoiden, die in der Pflanzenwelt vor allem als Farbstoffe sowie als Lockstoffe und Fraßschutz gegen Insekten bekannt sind. Ihnen wird eine antioxidative Wirkung zugeschrieben und sind im Kampf gegen Krebszellen und deren Entstehung nützlich. Vor allem die Cannabissamen enthalten einen außergewöhnlich hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, darunter Linolsäure, Alpha- und Gammalinolensäure. Hanföl gilt dadurch als ernährungsphysiologisch besonders wertvoll und gesund.
Gesellschaft für die Cannabis-Behandlung in der Medizin
Am 14. Juni 2010 gründete Dr. Jean Colombera die Gesellschaft UFCM.
"...Diese Episode war auslösend für seinen weiteren Lebensverlauf. Durch einen Arzt gerettet, wollte er dasselbe für andere Leute tun. ...
In diesem Buch zeichnet er die alternativen Pisten auf, die gegen Krebs angewendet werden können.
Sein Motto lautet: Jede Behandlung muss INTEGRAL sein, denn - Das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Teile -.
Krebs, wo ist dein Stachel? Ich habe keine Angst vor Dir, und ich werde alles tun und mithelfen dich zu besiegen.
Dieses Buch ist ein Schritt in diese Richtung."

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